Schützen Sie ihr Herz mit der richtigen Atmung

 

Richtig Atmen

Mit der richtigen der Atmung schützen Sie Ihr Herz. Das Herz-Kreislauf-System sorgt dafür, dass zu jeder Zeit alle Körperzellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Die verbrauchte Luft, das Kohlendioxid, wird aus dem Körper entfernt.

Die richtige Atmung

Die gesündeste Art einzuatmen, ist über die Nase. Die Atemluft wird angefeuchtet, gereinigt und auf 37°C angewärmt.

Bei der Mund-Atmung erwärmt sich die Atemluft auf 37°C. Sie wird nicht angefeuchtet, gereinigt und gefiltert.

Für eine gesunde Organfunktion ist es von Bedeutung, auf eine richtige Atmung zu achten. Atemprobleme entstehen, bei gewohnheitsmäßiger falscher Atmung.

So funktioniert die  Atmung

Atmen Sie zu flach, wird die Lunge nicht ausreichend belüftet. Daher ist es wichtig, dass bettlägerige Menschen richtig atmen, um eine Lungenentzündung zu vermeiden. Bei der Einatmung strömt die Luft bis in die Lungenbläschen, wo der Gasaustausch stattfindet. Danach strömt die Ausatmungsluft in umgekehrter Richtung zurück. Das heißt, Sauerstoff wird eingeatmet und das Kohlendioxid aus dem Körper entfernt. Das Zwerchfell ist ein Muskel und besteht aus einer Sehnenplatte. Der wichtigste Atemmuskel. In Ruhe verbraucht der Atemmuskel wenig Energie. Bei Belastung steigt der Anteil der Atemarbeit bis zu 10% beim gesunden Menschen.

Das passiert bei der Brustatmung

Bei der Brustatmung werden die Muskeln zwischen den Rippen angehoben, der Brustraum dehnt sich zur Seite aus. Bei der Ausatmung sinken die Rippen in sich zusammen.

Das passiert bei der Bauchatmung

Bei der Bauchatmung ziehen die Muskelfasern vom Zwerchfell nach unten. Bei der Einatmung hebt sich der Bauch, bei der Ausatmung sinkt der Bauch n sich zusammen.

So ist die Atmung im Alter

Ab dem sechzigsten Lebensjahr bewirken die normalen altersbedingten Veränderungen, eine Abnahme der elastischen Kräfte der Lunge und des Brustkorbes. Die Atemarbeit ist erschwert und eingeschränkt. Bei jedem gesunden älteren Menschen. Wichtigstes Ziel ist es, die Elastizität der versteiften Rippen und des Brustkorbes herzustellen. Dauernde Atemnot wirkt sich alle Organe schädlich aus, weil ein verkrampftes Zwerchfell nicht absolut funktionsfähig ist. Bei akuten Herzbeschwerden dürfen keine Atemübungen ohne Anleitung eines Arztes oder Therapeuten vorgenommen werden.

Was können Sie dagegen tun?

Schwimmen, zügiges Gehen oder Laufen, Gymnastik auf dem Trampolin. Es ist nachgewiesen, dass durch Ausdauertraining der Beginn dieser altersbedingten Veränderungen sich hinausschieben lässt. Beim regelmäßigen Nordic Walking verbessert sich die Atemtechnik. Sie atmen mehr Sauerstoff in die Lungen und verbessern Ihre Herzleistung.TV Unser Original 08114 POWER MAXX Fitness-Trampolin

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Was passiert bei Erkrankungen oder flaches Atmen?

In Ruhe liegt die normale Atemfrequenz bei zwölf bis 16 in der Minute beim Erwachsenen und sechs bis acht Liter Atemvolumen. Wenn bei bestimmten Erkrankungen Lungenbläschen absterben, ist die Leistungsgrenze stark gemindert. Atemnot macht sich in Ruhe bemerkbar.

So können Sie mit ihrer Atmung Leben retten

Bei jeder Einatmung bleiben durchschnittlich 150 ml frische Luft in den Luftwegen liegen, die nicht für den Gasaustausch zur Verfügung stehen. Die gleiche Menge frische Luft bleibt bei der Ausatmung in den Luftwegen liegen. Aus diesem Grund bezeichnet das Volumen der Luftwege, bis zur Grenze zwischen den Bronchien und den Lungenbläschen, als anatomischen Totraum. So ist es möglich, bei künstlicher Beatmung, einen Menschen mit genügend Sauerstoff zu versorgen und ihn so am Leben zu erhalten.

Wichtig!

Vor dem Tauchen dürfen nie mehr als zwei tiefe Atemzüge gemacht werden. Die Gefahr ist, der Erstickungstod kann eintreten.

Bei akuten Herzbeschwerden dürfen keine Atemübungen ohne Anleitung eines Arztes oder Therapeuten vorgenommen werden.

Übungen bei Atemnot

Atemübungen verbessern die Sauerstoffaufnahme und ermöglichen eine verbesserte Herzleistung. Dass wichtigstes Ziel ist, die Elastizität der versteiften Rippen und des Brustkorbes herzustellen. Ein verkrampftes Zwerchfell ist nicht absolut funktionsfähig, was sich schädlich auf alle Organe auswirkt.

 

 

In Rückenlage

Beginnen Sie immer mit geschlossenen Augen, um auf Ihre Atmung zu achten. Hebt und senkt sich der Bauch bei der Atmung? Oder hebt sich der Brustkorb?

Mit der Einatmung hebt sich der Bauch. Bei der Ausatmung fällt der Bauch in sich zusammen, da sich das Zwerchfell senkt.

Bleiben Sie fünf Minuten liegen, um zu entspannen und die Atmung zu beruhigen. Es ist wichtig, bei allen Übungen normal und gleichmäßig zu atmen. Weder zu schnell und nicht die Luft anhalten. Üben Sie Selbstkontrolle.

Trainieren Sie die Bauchatmung

Sie liegen auf dem Rücken. Eine Hand liegt locker auf Ihren Bauch. Schließen Sie die Augen und spüren ihren Atem. Achten Sie auf ihren Bauch, der sich hebt und senkt mit der Atmung. Damit trainieren Sie die Bauchatmung.

Nach wenigen Minuten wechseln Sie zur nächsten Übung.

In Rückenlage

Für  Dehnung der Rippen

Sie liegen auf den Rücken. Der Oberkörper bleibt gerade liegen und mit den Beinen rutschen Sie langsam, Stück für Stück, zur rechten Seite. Jetzt liegen Sie halbrund. Bleiben Sie liegen und atmen ruhig und normal weiter. Die linke Seite wird in dieser Position leicht gedehnt.

Nach wenigen Minuten wechseln sie die Beine zur linken Seite. Die rechte Seite wird gedehnt.

Wenn Sie diese Übungen mit Leichtigkeit beherrschen, machen Sie die gleiche Übung mit einem kleinen Unterschied. Liegen die Beine zur rechten Seite, legen Sie den linken Arm lang gestreckt neben ihren Kopf ab. Die Dehnung wird noch intensiver.

Bein und den Arm wechseln.

Sie liegen auf den Rücken. Beide Beine angewinkelt aufgestellt. Die Füße stehen fest auf den Boden. Der Oberkörper liegt gerade. Legen Sie beide Knie zu einer Seite. Versuchen Sie den Boden zu berühren. Seite wechseln.

Wenn Sie das gut und mit Leichtigkeit beherrschen, legen Sie einen ausgestreckten Arm neben den Kopf ab, wenn Ihre Knie den Boden berühren. Wie bei der Übung davor.

Im Stand

Dehnungsübung für der Rippen

Stellen Sie sich gerade hin. Die Füße hüftbreit auseinander. Halten Sie Ihre Arme angewinkelt vor der Brust. Die Fingerspitzen berühren sich. Atmen Sie tief ein, und ziehen Sie gleichzeitig mit der Einatmung, die Ellenbogen weit nach hinten in Richtung Rücken. Kurz halten, und mit der Ausatmung die Arme nach vorne bringen, bis sich die Finger berühren. Langsam ausführen.

Bewegung muss sein

Stellen Sie sich gerade hin. Die Füße hüftbreit auseinander. Schwingen Sie Ihre Arme weit vor und zurück, langsam auspendeln. Langsam und normal atmen.

Zur Entspannung auf dem Stuhl

Setzen Sie sich, anders herum, auf einen Stuhl. Weit zurück auf die Stuhlkante. Ihre Arme liegen auf der Stuhllehne. In dieser Position können Sie mit gedehntem Brustkorb leicht Atmen, und nach Belieben lange sitzen.

Beim Spaziergang können Sie viel für Ihre Atmung und für eine verbesserte Herzleistung erreichen.

Gehen Sie bergauf, legen Sie Ihre Hände hinter den Rücken. Ihr Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt. Atmen Sie langsam und gleichmäßig.

Beim Spaziergang atmen Sie mit zwei Schritten ein, mit den nächsten drei Schritten aus. Wenn Sie das gut beherrschen, erhöhen Sie auf dreimal einatmen, fünfmal ausatmen.

Ziel ist es, mit fünf Schritten einatmen, mit sieben Schritten ausatmen.

Wenn Sie sich an diese Empfehlungen halten, stellen Sie bald eine Verbesserung Ihrer Atmung bemerken.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel keinen Arztbesuch ersetzt!

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